Ein Neumitglied berichtet, Hinnak Beine

Bericht über die Konferenz der Unterbezirks- und Kreisvorsitzenden und Kandidierenden am Samstag, 27. Mai 2017, in Berlin

Auf Einladung von des Unterbezirks Helmstedt durfte ich an der Veranstaltung im Willy-Brandt-Haus als neues Mitglied der Partei teilnehmen. Dadurch ergab sich mir zum ersten Mal die Möglichkeit, die Zentrale unserer Partei kennenzulernen.

Unter den Teilnehmern der Veranstaltung waren sowohl viele ältere als auch junge Genossinnen/Genossen. Es ergaben sich mir bereits vor Beginn der Veranstaltung neue, bereichernde und tiefgründige Kontakte zu anderen Genossen aus ganz Deutschland. Daneben traf ich auf ein paar mir bereits bekannte Gesichter, wie unseren Bundestagskandidat Falko Mohrs.

Während der Veranstaltung war die gesamte Zeit über eine Atmosphäre von Zusammenhalt und Motivation zu spüren, für etwas zu kämpfen, für dass die SPD bereits seit über 150 Jahren streitet.

Die Veranstaltung begann mit einer Begrüßungsrede von Katarina Barley und endete mit einer Rede von Martin Schulz. Dieser sorgte mit seiner Rede für eine unbeschreibliche Zustimmung und Verbundenheit zwischen den Genossinnen und Genossen. Diese erreichte er durch das Ansprechen jedes Einzelnen mittels individueller Thematiken. Alle Thematiken setzte er repräsentativ in den Kontext der Gerechtigkeit als Leitthema des Wahlkampfes. Dabei stellte er das aus meiner Sicht wichtigste Thema, das Investieren in die Zukunft in den Vordergrund. Diese Investitionen sollen unter anderem in unser Bildungssystem getätigt werden. Als ehemaliger Schüler der Giordano-Bruno-Gesamtschule weiß ich, dass in unserem Bildungssystem in vielen Bereichen ein großer Investitionsbedarf besteht.

Des Weiteren machte Martin Schulz deutlich, dass der Kampf um Zusammenhalt in der Gesellschaft wichtig sei. Und dies nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern in ganz Europa. Dieser Punkt stellt aus meiner Sicht gerade jetzt, in Zeiten des Brexxit und den Versuchen von diversen Gruppen, unsere Gesellschaft zu spalten, eine besondere Relevanz dar. Wir stehen in der Pflicht, die Grundwerte unserer Demokratie aktiv zu repräsentieren um den Erhalt und die Verbundenheit auch in Zukunft gewährleisten zu können.

Nach der Rede von Martin Schulz nahm ich an zwei Workshops zum Thema Wahlkampf teil. Dort lernte ich im ersten Workshop viele neue Aspekte und Praxis-Tipps zum Thema Wahlkampf im Internet kennen. Der zweite Workshop behandelte das Thema Tür-zu-Tür-Wahlkampf. Man hatte die Möglichkeit seine Meinung zu äußern und kritische Fragen zu stellen, dadurch wirkte die gesamte Atmosphäre, trotz der vielen Teilnehmer, offen und individuell. Nach dem zweiten Workshop war mein Tag im Willy-Brandt-Haus zu ende.

Abschließend kann ich auf einen Tag zurückblicken, der mir neben vielen neuen Kontakten, erneut deutlich gemacht hat, dass wir für unsere Ziele kämpfen müssen und dass unsere Demokratie nichts selbstverständliches ist. Ich freue mich auf meine Zeit in der SPD.

 
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